Klar Schiff gemacht, Rostock wieder auf Kurs

Vor sieben Jahren stand Rostock am Rande der Zahlungsunfähigkeit. Die Schulden wurden ohne Rücksicht auf die nachfolgenden Generationen in Rekordhöhe getrieben. Das war unverantwortlich und hat der Stadt die Luft zum Atmen genommen!
In vielen städtischen Bereichen hatte sich zudem eine ausgeprägte Selbstbedienungsmentalität breit gemacht. Stellvertretend für viele Verwerfungen sei an die Luxusreisen der damaligen WIRO-Geschäftsführung mit Parteipolitikern der Bürgerschaft und diverse großzügige Gutachten und lukrative Maklertätigkeiten für Mitglieder der Bürgerschaft erinnert. Dieser Bereicherung zu Lasten der Steuerzahler wurde ein Riegel vorgeschoben.
Die Rostocker hatten davon genug und haben sich für einen Neuanfang entschieden. Es galt, gegen erhebliche Widerstände die Verkrustungen aufzubrechen, die dramatische Verschuldung zu stoppen und Rostock wieder auf Kurs zu bringen. Rostock hat Fahrt aufgenommen, zählt wieder zu den am dynamischsten wachsenden Städten in Deutschland. Fast alle wirtschaftlichen Ansiedlungen der letzten Jahre erfolgten in der Region Rostock, beispielsweise IKEA, die Erweiterungen bei Liebherr, Caterpillar, das Leibniz-Katalyse-Institut und das KTC.
Viele ärgerliche Schandflecke in allen Stadtteilen sind beseitigt, Rostock ist schöner geworden. Wir sind neue Wege in der Kulturförderung gegangen, die Kunsthalle lebt wieder, eine große Musikschule entsteht mitten in der Stadt, der Barocksaal wurde wieder eröffnet.
Die wichtigsten Eckwerte
Rostock boomt, Rostock wächst
Zahlen & Fakten 2005 – 2011
1. Arbeit
+ 7.500 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Rostock
Die Arbeitslosenquote sank von 19,5% im Jahre 2005 auf 12,1% im Jahre 2011
2. Schuldenabbau
- 2005 – hoch verschuldet und handlungsunfähig, Schuldenabbau eingeleitet
- Seit 2008 - keine neuen Schulden
- Kassenkreditschulden – 40 Millionen Euro abgebaut
- Investitionsschulden – 30 Millionen Euro abgebaut
- Schulden Kommunaler Unternehmen – 120 Millionen Euro abgebaut
- Schuldenfrei bis 2018
3. Entwicklung der Bevölkerungszahlen
Bevölkerungszahlen (Quelle: Statistisches Landesamt M-V)
- 31. Dezember 2005 -199.288 Menschen
- 31. Dezember 2006 – 199.868 Menschen
- 31. Dezember 2007 – 200.413 Menschen
- 31. Dezember 2008 – 201.096 Menschen
- 31. Dezember 2009 – 201.442 Menschen
- 31. Dezember 2010 – 202.735 Menschen
+3.447 „Neu-Rostocker“
4. Familienfreundlich – KITAs und Schulen
Die Investitionen in die Sanierung der Kindertageseinrichtungen in Höhe von fast 30 Mio. Euro von 2005 – 2011 zahlen sich jetzt aus. Die Versorgungsdichte mit KITA-Plätzen auf nahezu 98 % gestiegen. Das heißt, dass jeder Familie, die einen KITA-Platz benötigt, auch einer angeboten werden kann.
Die Schulsanierung in der Hansestadt Rostock ist fast abgeschlossen. Rund 90 Mio. Euro sind die letzten 7 Jahre in die Schul-und Sporthallensanierung investiert worden. Rund 10 Mio € flossen in die Große Stadtschule als neues modernes Musikschulzentrum der Hansestadt Rostock.
5. Ansiedlungen
Wichtige Ansiedlungen und Erweiterungen in den letzten Jahren
- Erweiterung Liebherr
- IKEA
- Ikea – Callcenter
- Erweiterung von Nordex
- Modernisierung Marktkauf Lütten Klein
- Erntebrücker Eisenwerke EEW
- Enercon GmbH
- Regionalzentrum Landeskirche
- Motel One
- Bildungszentrum Nordost
- KTC
- EWS -Erweiterung
- Leibnitz-Katalyse Institut
- Einkaufcenter Neptunwerft/Holzhalbinsel
- Erweiterung Citymarkt Schmarl
- Fiege Real Estade
- Netto in Markgrafenheide
- Fa . Krebs
- Fa. Rottach
- Fa. Luratec
- Erweiterung DOT
- DARWINEUM
6. Beseitigung von Schandflecken
- Neptunareal
- Holzhalbinsel
- Wohngebiet östlich der Stadtmauer
- Groter Pohl
- Osthafen
- Studentenwohnheim Warnemünde
- Jugendclub Baltic Lütten-Klein
- Kreuzungsbauwerk Warnemünde
- Uferbefestigung Südende Alter Strom
- Sanierung Nordende Alter Strom (Warnemünder Segelclub)
- Heine-Strasse Schmarler Landgang, Öffnung Chrischanweg
- Erschließung Wohnnungsbau Waterkant Gehlsdorf – Fußgängertunnel
- Südstadt Stadteilbegegnungszentrum Lichtenhagen Tonnenhof Lindenstraße
- Stadthalleumgebung
- Verwaltungsgebäude Werftdreieck
- Ostseeferienzentrum Markgrafenheide Heidehaus
- Liegeplatz 8 Warnemünde
- Wohnpark Heinrich-Heine Str.
- Baubeginn Schmarler Landgang
- Bauvorbereitung Boulevard Lichtenhagen
- Öffnung Krischanweg und Wohngebiet Krischanweg
- Fußgängertunnel Schwaaner Landstraße
- Stadtteilbegegnungszentren Südstadt, Evershagen, Lütten Klein, Lichtenhagen
- Stadthallensanierung incl. Umgebung
- Heidehaus Markgrafenheide
- Ostseeferienzentrum
7. Sportförderung
Sportvereinsmitglieder (Mitglieder des Landessportbundes)
2005 – 31.280
2011 – 40.891 (in 181 Sportvereinen)
- Sanierung der Neptunschwimmhalle (3,5 Mio. Euro)
- Sanierung Segelclub Warnemünde
- Sicherung des PSV durch Zahlung der Bürgschaftsverpflichtung 4,5 Mio. €
- Warnemünder Woche und Segelsport zusätzlich gefördert
- Erstmalige Förderung der Olympiateilnehmer aus Rostock für London 2012
- zusätzliche Förderung vieler überregionaler und internationaler Sportevents
- Kunstrasenplätze für SV Warnemünde
- Planungssicherheit für Sportvereine vertraglich gesichert
8. Soziale und kulturelle Impulse
- Einführung der Ehrenamtskarte
- Förderung der Stadtteilbegegnungszentren
- Abgeschlossene Planung und Finanzierung für neue Stadtteilbegegnungszentren 2012 in Dierkow und Toitenwinkel
- neuer Probenraum für die Philharmonie
- Kürzungen der Kultur der freien Kulturträger wurde wieder aufgehoben
- Planungssicherheit für die Vereine vertraglich vereinbart
- Wiedereröffnung Barocksaal
- Wiederbelebung des Ostseejazzfestivals (See more Jazz)
- Sanierung der Stadthalle
- Rettung Frieda 23
- Neues Betreiberkonzept für die Kunsthalle
- Sanierung des Kulturhistorischen Museums abgeschlossen
- Musikschulzentrum
Vieles ist erreicht, vieles gilt es noch anzupacken.
Erfahren sie mehr über meine Ziele in den kommenden Jahren.